Bestätige/Beglaubigte Übersetzungen

Vertrag
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Urkunden, Zeugnisse, Klageschriften oder Dokumente wie der Führerschein dürfen nur von vereidigten, öffentlich bestellten, ermächtigten oder beeidigten Übersetzern in eine andere Sprache übertragen werden. Die genauen Regelungen sind Ländersache, deshalb unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland wie solche Übersetzer genau bezeichnet werden.

Wenn Sie also etwa ein polizeiliches Führungszeugnis übersetzen lassen wollen oder ein Arbeitszeugnis, um sich in Deutschland um einen Arbeitsplatz zu bewerben oder Arbeitslosengeld I oder II zu beziehen, brauchen Sie einen Sprachexperten, der bei einem Landgericht, Oberlandesgericht oder einer Innenbehörde einen allgemeinen Eid abgelegt haben. Dieser Eid ist nach § 189 Abs. 2 GVG vor allen Gerichten des Bundes und der Länder gültig.

Sie erhalten dann eine bestätigte, beglaubigte oder bescheinigte Übersetzung. Das unterscheidet sich je nach Bundesland. Dabei bescheinigt Ihnen der Übersetzer nach § 142 Abs. 3 ZPO, dass die Übersetzung richtig und vollständig ist.

Wir beraten Sie gerne, wenn Sie ein offizielles Dokument übersetzen lassen möchten und schicken Ihnen ein Angebot. Bitte prüfen Sie vorher, dass im Dokument keine Fehler vorliegen, also der Name oder Ortsangaben korrekt sind. Der Übersetzer kann bei Fehlern nur einen Vermerk schreiben. Scannen Sie die Urkunde oder das Zeugnis als PDF und schicken Sie es uns, damit wir den Umfang der Übersetzung einschätzen können. Bitte schicken Sie uns keine Fotos des Dokuments.